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Vergrößernde Sehhilfen in Wittlich

Irgendwann reicht die Brille nicht mehr. Die Tageszeitung wird zur Anstrengung, der Kontoauszug zum Rätsel, die Dosierangabe auf der Medikamentenpackung unlesbar.

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Viele Menschen geben dann Stück für Stück Dinge auf, weil Lesen zu mühsam geworden ist.

 

Dabei gibt es Lösungen, und deutlich mehr, als die meisten wissen. Vom einfachen Leseglas über Lupen mit Beleuchtung bis zu Lesegeräten, die ganze Buchseiten in Großschrift darstellen.

 

Und wir lassen dich damit nicht allein.

Darum kommen Menschen aus der ganzen Region zu uns

Große Auswahl an Lösungen

Optische und digitale Lupen, Bildschirm- und Tabletlesegeräte bis hin zu smarten Vorlese-Brillen. Wir führen vergrößernde Sehhilfen von Eschenbach und stellen dir die passenden Lösungen in Ruhe vor.

Einrichtung und Einweisung

Wir übernehmen Installation und Einstellungen und begleiten dich bei der Eingewöhnung. So kannst du deine neue Sehhilfe von Anfang an sicher und wirksam nutzen.

Erfahrung bei starker Einschränkung

Auch bei deutlich eingeschränkter Sehleistung, etwa bei Makuladegeneration, finden wir gemeinsam eine Lösung. Du Unterstützung über den Kauf hinaus.

Der häufigste Irrtum beim Kauf ist, sich für das stärkste Gerät zu entscheiden. Jede Vergrößerung verkleinert gleichzeitig das Sichtfeld. Bei zehnfacher Vergrößerung sind nur noch wenige Buchstaben gleichzeitig sichtbar, und Lesen wird dadurch wieder anstrengend. Sinnvoll ist deshalb die schwächste Vergrößerung, die für die jeweilige Aufgabe ausreicht.

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Wann vergrößernde Sehhilfen infrage kommen

Hinter einer deutlichen Seheinschränkung stehen meist Erkrankungen der Netzhaut oder des Sehnervs.

 

Am häufigsten ist die altersbedingte Makuladegeneration, bei der das zentrale Sehen nachlässt, während das Sehen am Rand erhalten bleibt. Dazu kommen die diabetische Retinopathie, der Grüne Star in fortgeschrittenem Stadium, erbliche Netzhauterkrankungen sowie Folgen von Netzhautablösungen und Gefäßverschlüssen.

 

Allen gemeinsam ist: Die Sehschärfe lässt sich mit einer Brille allein nicht mehr ausreichend verbessern.

 

Was dann hilft, ist eine Kombination aus Vergrößerung, besserem Licht und mehr Kontrast. Ein wichtiger Satz vorweg: Eine vergrößernde Sehhilfe heilt nichts. Sie macht aber vieles wieder möglich, was vorher aufgegeben wurde.

Welche Lösungen es gibt

Lupen und Lupengläser

Handlupen sind flexibel und auch unterwegs einsetzbar, mit integrierter Beleuchtung deutlich wirksamer als ohne. Standlupen stehen direkt auf dem Text und halten den richtigen Abstand von selbst, ein großer Vorteil bei zittrigen Händen. Hellfeldlupen werden flach aufgelegt und lassen die Zeile heller erscheinen. Lupengläser sehen aus wie eine normale Brille, haben aber eine deutlich stärkere Nahwirkung und lassen beide Hände frei.

Digitale Lupen und Lesegeräte

Elektronische Handlupen sind etwa so groß wie ein Smartphone und haben einen eigenen Bildschirm. Sie vergrößern stärker als optische Lupen und können Kontraste umkehren, also weiße Schrift auf schwarzem Grund darstellen. Für viele Menschen ist genau das der entscheidende Unterschied. Bildschirm- und Tabletlesegeräte zeigen ganze Seiten stark vergrößert an, mit frei einstellbarer Vergrößerung, Helligkeit und Farbdarstellung. Damit werden auch längere Texte und handschriftliche Briefe wieder gut lesbar.

Vorlese-Brillen und Hilfen für die Ferne

Smarte Vorlese-Brillen erfassen den Text und lesen ihn vor. Das ist sinnvoll, wenn Vergrößerung allein nicht mehr ausreicht oder das Lesen zu anstrengend geworden ist. Für die Ferne gibt es Handfernrohre und Monokulare, etwa um Straßenschilder, Hausnummern oder Anzeigetafeln zu erkennen. Dazu kommen Kantenfiltergläser, die kurzwelliges Licht herausfiltern, Blendung reduzieren und den Kontrast erhöhen.

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Häufige Fragen zu vergrößernden Sehhilfen

Wer darf vergrößernde Sehhilfen verordnen? Nur Fachärztinnen und Fachärzte für Augenheilkunde. Die Hilfsmittel-Richtlinie sieht dabei ausdrücklich die Zusammenarbeit mit entsprechend ausgestatteten Augenoptikern vor. Genau das ist unsere Rolle.
Ab wann zahlt die Krankenkasse ein elektronisches Lesegerät? Elektronisch vergrößernde Sehhilfen für die Nähe sind in der Regel ab einem Vergrößerungsbedarf von 6-fach verordnungsfähig, als mobiles oder stationäres System. Optische Hilfsmittel wie Hellfeld-, Hand- und Standlupen oder Lupengläser sind bereits ab 1,5-fach vorrangig verordnungsfähig. Liegt der Bedarf darunter, ist eine Versorgung möglich, muss aber ausführlich begründet werden.
Warum ist die stärkste Lupe nicht die beste? Mehr Vergrößerung bedeutet immer ein kleineres Sichtfeld. Bei sehr starker Vergrößerung sind nur noch wenige Buchstaben gleichzeitig sichtbar, wodurch das Lesen wieder anstrengend wird. Deshalb bestimmen wir zuerst, wie viel Vergrößerung tatsächlich nötig ist.
Was ist der Unterschied zwischen optischen und elektronischen Sehhilfen? Optische Hilfsmittel arbeiten mit Linsen und kommen ohne Strom aus. Elektronische Systeme nutzen Kamera und Bildschirm, vergrößern deutlich stärker und können zusätzlich Kontraste und Farben verändern. Häufig ist eine Kombination sinnvoll: ein Gerät für zu Hause, eine kleine Lupe für unterwegs.
Wie wichtig ist die Beleuchtung? Sehr wichtig. Der Lichtbedarf steigt mit dem Alter deutlich an, bei Netzhauterkrankungen zusätzlich. Eine gute, blendfreie Leseleuchte, direkt auf den Text gerichtet, bringt für manche Menschen mehr als die nächststärkere Lupe. Auch der Kontrast spielt eine große Rolle: dunkle Schrift auf mattem Papier ist deutlich besser lesbar als graue Schrift auf Hochglanz.
Hilft bei Makuladegeneration nicht auch eine stärkere Brille? Bei Netzhauterkrankungen stößt die Brillenkorrektion an ihre Grenzen. Die Abbildung auf der Netzhaut wird schärfer, die Netzhaut selbst kann sie aber nicht mehr vollständig verarbeiten. Dann sind Vergrößerung, Licht und Kontrast entscheidend.

Komm bei uns in Wittlich vorbei

Wenn du dich zu vergrößernden Sehhilfen beraten lassen möchtest, melde dich gerne bei uns. Wir nehmen uns dafür deutlich mehr Zeit als für eine normale Brillenberatung. Ein Anruf unter 06571 1484493 genügt.

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Bring am besten mit, was du zu Hause lesen möchtest. An der eigenen Tageszeitung, am Kreuzworträtselheft oder an Briefen zeigt sich am schnellsten, womit du zurechtkommst.

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​Viele Menschen mit nachlassendem Sehvermögen melden sich nicht selbst. Sie geben nach und nach Dinge auf, ohne darüber zu sprechen. Wenn du so etwas bei deiner Mutter, deinem Vater oder deinem Partner beobachtest, sprich es an. Angehörige sind bei einem Termin herzlich willkommen, oft hilft es später zu Hause, wenn eine zweite Person das Gerät bedienen kann.

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Zu uns kommen Kunden aus Wittlich, Bernkastel-Kues, Manderscheid, Traben-Trarbach und dem gesamten Landkreis Bernkastel-Wittlich, auch aus Trier und Bitburg. Wir sind ein inhabergeführter Meisterbetrieb und arbeiten eng mit regionalen Augenärzten zusammen. Wenn deine Augen zusätzlich brennen oder tränen, findest du auf unserer Seite zu trockenen Augen mehr dazu.

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